Die Förderplanung in RIOS ist in diesem Jahr einen großen Schritt weitergegangen. Aus einem Konzept, das während der Corona-Zeit gemeinsam mit den Berufsbildungswerken entstanden ist, hat sich inzwischen ein praxisnaher Assistent entwickelt, der Case Managern aktiv unter die Arme greift.
Während die klassische Förderplanung schon lange in RIOS verfügbar ist, wurde das System nun um intelligente Funktionen erweitert, die den Alltag deutlich erleichtern.
Von der Idee zum aktiven Assistenten
Die Grundanforderung der Praxis war klar: Case Manager benötigen eine schnelle Übersicht über alle Teilnehmenden mit Informationen zu Fehlzeiten, besonderen Hilfen, Förderbedarfen und -maßnahmen.
Das klingt einfach, stellte sich aber als komplexe Herausforderung heraus. Nach mehreren Konzeptversionen, Tests und Feedbackrunden ist heute ein System entstanden, das übersichtlich wirkt und gleichzeitig leistungsfähig ist.
Im Zentrum steht eine Teilnehmerübersicht, die individuell gefiltert werden kann: nach Maßnahme, Ausbildungsgruppe, Ampelstatus oder anstehenden Zielen. Auch die Vertretung von Kollegen ist möglich: Fällt jemand krankheitsbedingt aus, können dessen Teilnehmende unkompliziert angezeigt und weiterbearbeitet werden.
Förderplanung einfach bearbeiten
Zu jedem Teilnehmer sind die relevanten Informationen auf einen Blick verfügbar:
Die Bearbeitung erfolgt direkt in der Übersicht: Statusänderungen, Notizen oder Dokumentationen sind ohne Umwege möglich.
Verlauf und Chronologie
Neben der fachlichen Gliederung bietet der neue Verlaufsmodus eine rein chronologische Sicht. Hier werden alle Aktivitäten eines Teilnehmers in zeitlicher Reihenfolge dargestellt, unabhängig davon, in welchem Förderbedarf oder welcher Maßnahme sie entstanden sind. So lassen sich Entwicklungen und Muster deutlich leichter erkennen.
Das erweiterte Ampelsystem
Bereits bekannt ist das Ampelsystem, mit dem Case Manager ihre fachliche Einschätzung zur Situation eines Teilnehmers abgeben können. Rot, Gelb und Grün stehen für Handlungsbedarf, Beobachtung oder Stabilität.
Neu hinzugekommen sind die Systemwarnungen, ein intelligentes Frühwarnsystem, das anhand definierter Regeln Auffälligkeiten meldet.
Beispiele:
Die Warnungen sind flexibel administrierbar: Jede Einrichtung kann eigene Regeln und Eskalationsstufen festlegen von „nicht dringlich“ bis „kritisch“. Damit ergänzt das System die subjektive Einschätzung durch objektive Hinweise.
Praxisbeispiel: RIOS denkt mit
Ein anschauliches Beispiel aus der Anwendung
So wird deutlich: RIOS unterstützt, ohne Entscheidungen abzunehmen, die Verantwortung bleibt bei den Fachkräften.
Ein Blick in die Zukunft
Noch sind die Systemwarnungen neu, doch schon jetzt zeigt sich das Potenzial. Erste Rückmeldungen aus der Praxis lassen erwarten, dass die Liste möglicher Warnszenarien weiterwächst, etwa in Verbindung mit Noten, Profiling oder anderen Modulen von RIOS. Die Herausforderung wird sein, die Balance zu halten: Warnungen sollen hilfreich sein und nicht zur Informationsflut werden. Hier bietet die flexible Konfiguration den nötigen Spielraum.
Fazit
Mit dem neuen Assistenten ist die Förderplanung in RIOS zu einem aktiven Helfer geworden.
All das trägt dazu bei, Teilnehmende noch gezielter zu begleiten und Handlungsbedarfe frühzeitig zu erkennen. RIOS denkt mit, aber nach den Regeln, die Sie selbst festlegen.
2026 © Copyright RIOS Solutions GmbH